Ich lade Sie/Dich ein, mit mir einen Streifzug durch die Pflanzenwelt der Kräuter, Heil-bzw. Wildkräuter zu machen. Dabei werden wir – je nach Jahreszeit – auf einige Pflanzen genauer eingehen, sie ernten, zubereiten
zu einem leckeren Menü oder ein Tinktur u.a.m. daraus anfertigen.
Mein Wunsch ist, dass Sie in meinen Kräuterworkshops die Seele baumeln lassen, den Geist erfreuen und den Körper kulinarisch verwöhnen.

Angela Sarti

Dipl. Sozial-Pädagogin, Heilpflanzenexpertin

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Mit dem Herzen sehen und handeln

Liebe Kräuter- Freunde – und Freundinnen!

Seit herzlich begrüßt aus dem Weißdorngarten. Kein Winter, viel Wasser und viel Bewegung um uns herum. Die heiligen Tage (Rauhnächte) mit Hochwasser verbracht, auf vielen Wiesen, Feldern ist noch Wasser und keine Arbeit möglich. Die Pflanzenpause war sehr kurz. Die Vegetationszeit hat in diesem Jahr schon Ende Februar begonnen und so blühen seit dem 16. Februar die japanische Kirsche und das Aprikosenbäumchen. Ein neuer Anblick, denn kein Blattgrün war an anderen Büschen und Bäumen, kein Insektensummen. Nur der warme rosa Blütenton. Für mich bedeutet das, unsere Herzqualität ist gefragt – mit dem Herzen sehen und handeln -.

Blumen sind das Lächeln der Erde.
R.W. Emerson (1882)

So möchte ich Euch, bevor das Jahr 2023 sich neigt und verabschiedet meine Wahrnehmungen über die mir begegneten Heil/Wildpflanzen und neuen Naturorten schreiben.
Als ich mir Notizen über die Raunächte 22/23 (Wetter, Tierbegegnungen, Träume) machte, wusste ich, dass es in unserer Region ein nasses, nicht sehr kaltes und oft windstilles Jahr wird. Viele Pflanzen (Bäume, Sträucher, Gemüse) haben sich erholt und haben eine gute Ernte eingebracht. Die Wildsträucher „Weißdorn, Holunder, Liguster, Brombeer“ haben sehr viele duftende Blüten und im Spätsommer reife Früchte getragen. So konnte ich nach 4 Jahren (Trockenheit) mal wieder Holunderbeer-Sirup und Aufstrich zubereiten.

Mittlerweile sind die summenden Insekten da und die beiden Bäume noch voller Blüten (4Wochen – das ist neu). Früh im Januar/Februar waren die Schneeglöckchen und Winterlinge verblüht, nur an einem Blütentag waren die ersten Honigbienen zum Bestäuben da. Schade, aber vielleicht verteilen die Ameisen die Saat im Garten. Übrigens jetzt können die Frühblüher von uns versetzt werden.

Zeitweise habe ich einen neuen Gast auf meiner Küchenfensterbank. Ein Eichhörnchen hat ein Kobel mit Schaffellresten und Heckenrosenzweigen gebaut. Ab und an ist es da und Vorgestern hat es sein Junges mit in das Kobel gesetzt. Fleißige, Ernte einbringende Tiere, ohne sie keine Bäume/Sträucher.

Tag – und Nacht-Gleiche

Am 17. März war in diesem Jahr Tag – und Nacht-Gleiche. In früheren Zeiten feierten die Germanen zu Ehren ihrer Göttin „Ostara“ – die Göttin des Frühlings und der Fruchtbarkeit. Ihr Name leitet sich von Licht, von der Sonne, die im Osten aufgeht, ab. Sie ist die Rückkehr des Lebens, die „Wiederauferstehung der Natur“! Unser Osterfest ist die heutige Version. Wer sie ehren will, macht etwas aus ihren Lieblingsblumen.

Ostara – Osten – Ostern, Orte mit der Wortsilbe Ost- wie Osterode sind eine Erinnerung an Ostara. Österreich ist das Reich der Ostara. Ihre Lieblingsblumen sind Schlüsselblume, Leberblümchen, Gänseblümchen, Huflattich und Duftveilchen.

Ihr könnt Euch auch mit den frischen Wildpflanzen stärken. Vergesst dabei die frische Brennnessel und Giersch nicht und macht Euch ein Vital-Wasser aus den Pflanzen. Das Rezept findet Ihr unter „Rezepte“ auf meiner Web-Seite.

wilde Johannisbeere

Für Eure Küche und Garten möchte ich die „wilde Johannisbeere“ (Ribes alpinum L., Stachelbeer-Gewächs) vorstellen. Sie vermehrt sich ohne Probleme und wird gern als Haushecke angepflanzt, weil sie den jährlichen Heckenschnitt gut verträgt. Ihre grünlichen Blüten sind wichtig für die Bienen. Sie wächst gern unter Bäumen und wird ca. 2 m hoch. Ein einheimischer Strauch, den wir sowohl zu Heilzwecken als auch kulinarisch nutzen können.

Ihre Blätter enthalten u.a. Flavonoide, Vitamin-C, einen hohen pflanzlichen Eiweißgehalt. Sie schützen die Schleimhäute, stärken das Zahnfleisch und Immunsystem, aktivieren den Zellstoffwechsel, wirkten beruhigend auf die Nerven. Ein Tee aus den frischen oder getrockneten Blätter/Blüten ist empfehlenswert. Eine Tinktur für den Jahresvorrat kann auch angesetzt werden.
Die frischen Blätter und Blüten können in dieser Zeit (bis Juni) mit in den Wild-Salat gemischt werden, sie sind angenehm weich und schmecken nach Champignons. Nach Juni sind die Blätter zu spröde.

Am Besten mit den Fingerspitzen die Blätter mit den Blütenknospen abknipsen. Waschen und abtropfen (nicht schleudern) lassen. Direkt als Salat verwenden. Gewaschen halten sich die Blätter und Blüten einige Tage im Kühlschrank. Eine Rezeptidee dazu findet Ihr unter Rezepte.

Naturspaziergang

Ich freue mich, wenn ich Euch bei einem meiner Sonntags-Naturspaziergängen in unserer Region z.B. am 21. April in Ottbergen oder bei einem meiner Heilpflanzen-Kurse z.B. am 24. Mai wiedersehe.

Ja jetzt, alles Liebe Euch allen, geht hinaus, seid mit der Natur, empfangt den Frühling, gebt Euch der reinigenden Kraft hin und überlegt gut, welche Samen ihr säen wollt. Weckt Eure Lebensgeister. Bleibt Euch treu und gesund.

Mit herzlichen Kräutergrüßen aus dem Weißdorngarten
Angela Sarti

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