Ich lade Sie/Dich ein, mit mir einen Streifzug durch die Pflanzenwelt der Kräuter, Heil-bzw. Wildkräuter zu machen. Dabei werden wir – je nach Jahreszeit – auf einige Pflanzen genauer eingehen, sie ernten, zubereiten
zu einem leckeren Menü oder ein Tinktur u.a.m. daraus anfertigen.
Mein Wunsch ist, dass Sie in meinen Kräuterworkshops die Seele baumeln lassen, den Geist erfreuen und den Körper kulinarisch verwöhnen.

Angela Sarti

Dipl. Sozial-Pädagogin, Heilpflanzenexpertin

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Grüße aus dem Weissdorngarten – „Wintersonnenwende“

Liebe Kräuter- Freunde – und Freundinnen!

Seit herzlich begrüßt aus dem Weißdorngarten. „Wintersonnenwende“ nähert sich. Die Zeit, in denen die Nächte lang sind, die Tage kurz, oft dunkel. „Julzeit“, die heilige Zeit zwischen den Jahren. – „Wonnezeit“ nannten die Schweden früher diese Nächte. Sie galten als heilig. Die folgenden 11 Tage und 12 Nächte, die Zeit des Übergangs, die Zeit der „Zwölften“. Daraus wurde das Fest der „Weih-Nacht“. In dieser Zeit wurde immer rückblickend auf das Jahr geschaut.

Unsere größten Erlebnisse
sind nicht die lautesten,
sondern unsere stillsten Stunden.
Jean Paul

So möchte ich Euch, bevor das Jahr 2023 sich neigt und verabschiedet meine Wahrnehmungen über die mir begegneten Heil/Wildpflanzen und neuen Naturorten schreiben.
Als ich mir Notizen über die Raunächte 22/23 (Wetter, Tierbegegnungen, Träume) machte, wusste ich, dass es in unserer Region ein nasses, nicht sehr kaltes und oft windstilles Jahr wird. Viele Pflanzen (Bäume, Sträucher, Gemüse) haben sich erholt und haben eine gute Ernte eingebracht. Die Wildsträucher „Weißdorn, Holunder, Liguster, Brombeer“ haben sehr viele duftende Blüten und im Spätsommer reife Früchte getragen. So konnte ich nach 4 Jahren (Trockenheit) mal wieder Holunderbeer-Sirup und Aufstrich zubereiten.

Naturspaziergänge

In diesem Jahr habe ich bewusst Naturspaziergänge unternommen und dabei Orte kennengelernt, an denen es sich entspannen und entdecken lässt.
Auf einem Spaziergang mit meinen Enkelinnen im Bissendorfer Moor haben wir Preiselbeeren naschen können und auf dem Rückweg standen Weißdornbüsche mit dicken, roten Beeren vor uns. Wir haben 4 kg Beeren geerntet, was für ein Geschenk!
Eine Wanderung von Flegessen zum Süntelturm war anregend und berührend zugleich. Viele Freiflächen sind durch Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer entstanden. Kahlflächen mit einer sehr hohen Nadeldecke – saurer Boden – viel Sonne und die ersten Wildpflanzen, die auf diesem Boden wachsen.
Einerseits natürlich die Brombeere – sie ist stark und wächst sehr schnell, eine Schutzbedeckung für die Erde, aber störend wenn wieder neue Bäume gesetzt werden sollen. Nur für Vögel, die niedrig brüten ist die stachelige Brombeere ein Schatz. Symbolisch steht sie für „Altes unter sich begraben – neue Wege suchen – Zupacken, Handeln ohne lange zu überlegen. Packe die Gelegenheit beim Schopf.“
Aber: eine Wildpflanze ist mir ans Herz gewachsen, der Salbei-Gamander. Er liebt Kiefernnadeln, Eichenlaub unter seinen Füßen. Eine balsamisch herb riechende Pflanze, die sauren Boden liebt. Es ist die Reinigungspflanze, die uns als Essenz hilft:

wenn das Leben von sehr festen Plänen bestimmt ist, was häufig zur Enttäuschung, Müdigkeit und Kummer führt. Wenn ich dünnhäutiger, reizbarer bin, ist es wichtig, meine Aura und Seele vor negativen äußeren Einflüssen zu schützen. – So kann ich die Dinge des Lebens gelassener auf mich zukommen lassen.

Diese Naturspaziergänge in unserer Region möchte ich mit Euch teilen. Meine Ideen findet Ihr unter Termine auf meiner Web-Seite.

Raunächte

Jetzt liegen die Raunächte vor uns und mir zeigen sich die Begleitkräuter für die Zeit der „Zwölften“. Die Wacholderbeere, das Heidekraut, der Wermut und die Brombeere gehören dazu. Ihr könnt sie im Räuchersieb in Euren Räumen räuchern oder begleitend zur Raunacht-Meditation nutzen. Jede Zwölfte ist ein Feiertag, symbolisiert einen Monat, ein Tierkreiszeichen, eine Pflanze, Farbe usw. Nehmt das Wetter wahr, Tiere die sich in dieser Zeit zeigen, Träume. Mache Dir Notizen und schaue was das für Dich bedeuten kann.
Meine Pflanzen sind im Dezember die Christ/Lenzrose; ihre Blüten zeigen sich schon;
das Schneeglöckchen und die Zaubernuss im Januar;
der Winterling und die Birke im Februar;
das März/Duftveilchen und die Haselnuss im März;
die Tulpe und der Weißdorn im April;
Das sind einige Pflanzen für die kommenden Monate, jede hat ihre Bedeutung, ihre Blütenessenzen sind kraftgebend für das neue Jahr. Diese Monate sind die Lieblingszeiten für viele Frühblüher in meinen Garten. Es gibt bunte, duftende Blütentage, die so anregend und doch so friedvoll wirken. Nährend für viele Wildbienen und Ameisen. Die Kraft der Frühblüher und die einzelnen Bedeutungen für Mensch, Tier und die Natur könnt Ihr von März bis Mai zu meinen Ladenöffnungszeiten oder Sonntags (bitte immer telefonisch oder schriftlich anmelden) kennenlernen. Das Pflanzenreich und ich freuen uns über regen Besuch und Austausch.

Inhalte aus dem aktuellen Newsletter

  • Jahr 2023 sich neigt und verabschiedet
  • Grundrezept: Heißer Holunderbeeren-Lavendel-Sirup Rezeptideen
  • Grundrezept: Brombeerblättertee Rezeptideen
  • „Naturspaziergänge“
  • „Raunächte“

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